Auf dem kreativen Pflaster der Berliner Techno-Gassen liegen die Steine dicht an dicht. Empro und Sven sind zwei Prachtexemplare, die sich vor nicht all zu langer Zeit erst gefunden haben. Empro ist DJ und unterhält einige einschlägige Tanzveranstaltungen, wie die Home-Sweet-Home-Party in Berlin und den Sleepless-Floor auf dem Melt!-Festival. Sven äugt dagegen virtuos und leidenschaftlich durch sein Ableton-Arrangement-Fenster und kann sich das Auflegen deswegen schon nicht verkneifen. Gott sei Dank, dass er das auch sehr gut beherrscht. Beide sind sich wohl in einem Bar25-Sommer näher gekommen, während gemeinsamen Marathon-DJ-Sets und beim sich gegenseitig Konfetti in die Unterhosen stecken. Dabei muss ihnen die kongeniale Sonne aufgegangen sein, die das Produkt „Empro & Jozwiak“ so erfreulich gedeihen lässt. Soundfreak Sven pflanzt hier ertragreiche Drum-Machines in Empros fruchtbaren Studiokompost, dessen Zentrum sich mit seismographisch nachvollziehbaren Basswellen über den Prenzlauer Berg erhebt und im anliegenden Upon-You-Büro für freundlich schielende Gesichter sorgt. Fleißige Geistesschwaden verhängen hier die Tageszeiten, Subfrequenzen drehen die Neonröhren aus der Fassung und am Ende kommt bei den beiden dann ein neues Liedchen raus.