Photo of Sybille Lengauer

Sybille Lengauer

Blurbs

About me:



Servus und Willkommen,

Ich lade euch herzlich ein, meine sensationellen, legendären Bücher zu bestaunen! Erhältlich in allen gut sortierten Buchläden und natürlich bei www.amazon.de www.beam-ebooks.de www.buchhandel.de und sogar bei ebay.de.

Bisher erschienen sind:

"Goldstaub und Ruinen", 2011, Sybille Lengauer, Verlag Edition PaperONE (www.editionpaperone.de), Gedichte und Kurzgeschichten aus 2008 bis 2010

*Hospitalistische Liebeslieder*, 2009, Sybille Lengauer, Verlag Engelsdorfer (www.engelsdorfer-verlag.de) Ein österreichisches "Märchen" mit viel Charme und schwarzem Humor...

Cover Front

*Hirnwichsen* (Schädelfetzen), 2008, Sybille Lengauer, Verlag Engelsdorfer (www.engelsdorfer-verlag.de) Teils augenzwinkernde, teils bitterböse Gedichte und Kurzgeschichten...(Vorsicht, nichts für Sensible!)

cover *hirnwichsen*


Veröffentlichungen (unvollständig):

INSIDE Artscum Magazin, Dark Spy, Ultimo Bielefeld, Luftruinen, Young & Distortet, Renfield, Zucker Magazin, Infected Mind Zine, Gesinnung, Frische Eier, Luftruinen...

Soeben ist frisch gedruckt Frische Eier, eine Anthologie aus der Poetry-Slam-Szene, herausgegeben von Marian Heuser und Andreas

"Frische Eier", eine Anthologie aus der Poetry-Slam-Szene, herausgegeben von Marian Heuser und Andreas Weber, erschienen im www.sonderpunkt-verlag.de.

Mit Texten von Torsten Sträter, Sybille Lengauer, DEM Marian, Andy Strauß, Andi Substanz, Andreas Weber, Dirk Bernemann, Regina Laudage und Christian F...


Interessierte aber wankelmütige können gerne unter www.mad-goth.de, www.storyparadies.de bei ulrich-hinz.de (im Gastautoren-Knast) www.wordpress.com im kunstforum.com usw. schnuppern, ausserdem findet ihr viele neue und alte Texte im BLOG.

Und hier noch eine kurze Vita:

Ich schreibe seit ich denken kann, die erste Veröffentlichung fand ca. 1999 in einer Linzer Straßenzeitung statt. Seither werden meine Texte in diversen nationalen und internationalen Magazinen / Zines / Onlinemagazinen abgedruckt.

Und nun?

Bin und bleibe ich der kleine Fehler im System, der versucht, ab und an einen Lichtblitz im allgemeinen geistigen Wirrwarr zu finden.

glitter cocain


***Die Uhr***
(eine kleine Nachtmelodie)


Ich sitz' in der Küche und höre die Uhr,
sie schneidet die Stunden.
TICK
Ich starre die Wand an, die hat kleine Risse,
ist nikotingelb und hässlich.
TICK
Ich betrachte Regale, die Fetzen der Tapete,
verwelkende Pflanzen.
TICK
Ich schau’ auf meine Hände, die liegen am
Tisch, der ist klebrig und alt.
TICK
Ich steh' langsam auf, halte hinter mir den
Stuhl fest, der hat ein loses Bein.
TICK
Ich gehe ins Bad, seh' in den Spiegel und
erblicke, das Grauen wie erwartet.
TICK
Ich trete ans Fenster, das ist dreckig und
verschmiert, sehe Mauern und Regen.
TICK
Ich nehme meine Pistole aus der Schatulle im Schrank,
die ist farblos und staubig.
TICK
Ich lege das Magazin ein, setze sie mir an die Schläfe,
habe vergessen zu laden.
KLICK
TICK
Ich geh' zurück in die Küche,
lade nach und erschieße
dann diese verdammte scheiß Uhr!
TI-BAMM
Seitdem bin ich wieder fröhlich,
weil die Zeit angehalten hat,
zumindest in meiner Küche

FÜR IMMER
© Sybille Lengauer

time


***** Es geht weiter *****

Verhungert im Gefühlsbereich und trotzdem übersättigt von all den Liebesbeteuerungen, die man sich zur Bestätigung immer wieder um die Ohren schleimt, so wie Hunde sich gegenseitig am Arsch beriechen.

Emotional ausgedörrt und chronisch unterfickt, obwohl man sich doch regelmäßig gegenseitig das Gehirn herausvögelt um zu beweisen, wie geil man immer noch auf einander ist. Seit ach so langer Zeit. Und es geht weiter...
Was man so denkt, was man so gemacht hat, wo man so war und wie es da gewesen ist, alles wichtig, damit einem der Gesprächsstoff nicht ausgeht, weil Schweigen ja der Tod ist. Obwohl es ja doch nichts schöneres gibt, als auch wortlos glücklich zu sein. Mhm...

Die richtigen Gedanken teilt man dann mit dem kleinen Arschloch im Gehirn, das einem vom eigenen Verfallsdatum erzählt und wissen möchte, was man im Leben eigentlich noch so vor hat, außer nett, glücklich und zufrieden sein. Und man schämt sich, das man genau DAS nicht ist und eigentlich auch gar nicht sein will, weil die Motivation fehlt, man am Ziel schon längst vorbei geschossen ist und eigentlich auch sich selbst schon längst aus den Augen verloren hat.

Unzufrieden und doch gut eingelullt von der allgemeinen Lebensbequemlichkeit, voll Tatendrang, wenn's mal wieder nichts zu tun gibt, aber leider mit allen möglichen Unmöglichkeiten beschäftigt, sollte doch einmal etwas wichtiges anstehen, so vergeht das Leben und geht weiter und immer weiter, bis man irgendwann zu alt ist, um das Arschloch im Hirn zu finden, da es sich mittlerweile nach Südtirol abgesetzt hat und dort Ski fährt, weil man selber nichts mehr zum kotzen findet, als Schnee...

© Sybille Lengauer

.. jugendstil Pictures, Images and Photos


***Der erste Mensch***


Nach Äonen der Dunkelheit sprach Gott: "Es Werde Licht!"
Jedoch die Finsternis dauerte an...
Erneut ließ Gott seine Stimme in der Leere erschallen: "Es Werde Licht!"
Doch nichts geschah...

Jahrtausende verstrichen, ohne dass jemand zugegen war, sie zu zählen. Und wieder hub Gott an, Sein Wort zu verkünden: "Warum Bleibt Es Dunkel?"
Aber niemand war vorhanden, um ihm zu antworten...

Und so schuf Gott den ersten Menschen. Er formte ihn aus dem Nichts, das ihn umgab und hauchte Leben in die entstandene Hülle. Das nackte Wesen drehte sich langsam in der Unendlichkeit.

"Wer bin ich?" fragte der erste Mensch.

"Du Bist Das Erste Geschöpf, Dass Ich Erschaffen Habe. Du Wurdest Geboren, Um Mir Zu Dienen, Meinem Willen Zu Gehorchen Und Meine Fragen Zu Beantworten. Ich Habe Dir Dazu Die Möglichkeit Gegeben, Frei Zu Denken. Du Bist Der Erste Mensch."

Der erste Mensch öffnete die Augen und sah Gott fragend an: "Aber welche Fragen soll ich DIR beantworten können, der du mich erschaffen hast?
Kann mein Wissen je das DEINE bereichern, wo ich doch deine Schöpfung bin?"
"Ach Gott" erwiderte Gott "Eine Gute Frage."
"Welches war nun die Frage, deretwegen du mich erschufest, oh Herr?" seufzte der erste Mensch.
"Nun, Ich Sprach Zu Dem Nichts: ES WERDE LICHT, Doch Dunkelheit Umhüllt Uns Immer Noch."

Der erste Mensch dachte eine Weile darüber nach. Als er die Antwort gefunden hatte, erhellte ein Lächeln sein Gesicht.
"Gib mir ein Schwert, oh Herr. Ich werde damit Licht schaffen."

Und so schuf Gott das Schwert für seine erste Kreatur und sprach:

"Nimm Dies Und Schaffe Mir Licht, Es Ist An Der Zeit, Den Kosmos Zu Erfüllen."

Da holte der Mensch mit dem Schwert aus und schlug Gott den Schädel vom Leib. Gott war zu überrascht um sich seiner Unsterblichkeit zu entsinnen und so starb er, auf drastische Weise.
Als sein Körper zu Staub zerfiel, trat der erste Mensch über die bröckelnde Leiche und knurrte:
"In deiner Weisheit gabst du mir das freie Denken, oh Herr. So handle ich nun auch frei. Und Freiheit braucht NIE einen Herrn."

Und dann schuf er ein großes Licht...


© Sybille Lengauer



Herzlichst!

Euer Enfant Terrible der deutschen Dichtkunst...
....

Who I'd like to meet:

Ein grandioses Vido zu "Die Uhr" von Kerstin und Stefan, liebevoll und herrlich umgesetzt! http://www.youtube.com/watch?v=pN510zfGsoA

Login

Forgot password?

Need an account? Sign up